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politlounge | Politikwissenschaft 2.0 - Wissenschaftliches Online Magazin seit 2003
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Sangomas dominieren dank der Passivität ihres Präsidenten verstärkt das nationale Gesundheitssystem - Wenn man in Deutschland krank ist, dann sucht man normalerweise einen Arzt auf. Diese uns so selbstverständliche Sicht eines modernen Gesundheitssystems unterscheidet sich jedoch in doppelter Hinsicht von jenem in Südafrika. Zum einen arbeiten neben westlichen Medizinern auch traditionelle Heiler auf dem Terrain der medizinischen Versorgung, die man terminologisch mit dem Wort „Sangoma“ erfasst. Man schätzt, dass etwa 200.000 Menschen diese traditionelle Heilpraxis anbieten, die im Stamm der Nguni ihren Niederschlag finden.
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On the 8th of August 2008 we could see the latest eruption of violence in one of the unnoticed countries far away from world publicity. That explosion of one of the so called frozen conflicts showed a “new” face of war. The massive Russian involvement not only alarmed the neighbor states – in fact it is seen as a new hard foreign policy behavior from Moscow all over the world. At least this should bring the world’s attention back to this region. A region which had been the contact area between great powers for hundreds of years, and where struggles over power had once been labeled as a “Great Game”, is now becoming a hot conflict zone again.
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Lorenz von Westenrieder phantasierte bereits 1782 über ein erweitertes München – ein München, das die alten Stadtmauern überwunden hat und neuen Raum für bürgerliche Entfaltung gewährt. Der Münchner Schriftsteller malt in seinem „Traum in dreyen Nächten“ ein Zukunftsbild Münchens. Die Mauern sind abgerissen, nur kleine Wassergräben trennen die Stadt vom blühenden Umland ab. Die Enge ist einem neuen Lebensgefühl gewichen. Erneuerte Altstadtwohnbezirke, luftige und helle Wohnräume und breite Straßen sind genauso Bestandteil seiner Idealstadt, wie öffentliche Plätze, auf denen die Bürger Raum zur gemeinschaftlichen Entfaltung haben. In einer solchen Stadt kann der von kirchlicher und staatlicher Repression befreite Bürger in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter leben.
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Überwindung oder Besinnung auf die physische Welt? - Wie bewerten Schelling in seinem Werk Clara und Nietzsche in seinen Werken zur nihilistischen Ethik die Bedeutung und den Zusammenhang von Körper und Geist? Ein Vergleich zur Erklärungskraft zweier konträrer Konzepte aus den Bereichen Spiritismus und philosophischem Materialismus.
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Können Zeit und Bewusstsein unendlich simultan existieren? Inwiefern ist die von Aurelius Augustinus aus dem biblischen Schöpfungsbericht gefolgerte, ruhende Allgegenwärtigkeit des Seins unter Abwesenheit von Zeit mit dem Charakter des intentionalen Jetzt von Husserl vergleichbar?. Wie beschreibt Edmund Husserl durch die phänomenologische und die eidetische Reduktion das intentionale Jetzt? Wie geht Augustinus in seinen „Confessiones XI“ in Bezug auf Zeit und Unzeitlichkeit um? Was sind die Parallelen und Unterschiede beider Positionen und was logische, neurologische und physikalische Probleme in der Wahrnehmung sowie der Existenz von Zeit bezüglich der Konzepte von Husserl und Augustinus?.
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In den 1990er Jahren wurden die Schwachstellen vieler Entwicklungsländer mehr und mehr zu einem großen Problem der internationalen Politik. Vor allem stellte man nach den Terroranschlägen vom 9/11 Verbindungen zwischen fragilen, ihre staatlichen Funktionen nicht mehr erfüllenden, Staaten und den global agierenden Terrornetzwerken fest. Wenn auch „fragile Staaten weniger eine Ursache für Terrorismus als vielmehr ein begünstigender Faktor für den Aufbau einer Infrastruktur“ für Terroristen sind, wurde der Erforschung dieser Staaten in den Folgejahren mehr und mehr Bedeutung geschenkt. Doch nicht nur wegen der vermeintlich gestiegenen Terrorgefahr, sondern vor allem auch wegen des offensichtlich bestehenden Zusammenhangs von fragiler Staatlichkeit und einer neuen Kriegsform, die gemeinhin als „neue Kriege“ bekannt geworden ist, und sich durch eine absolut destruktive, weite Bevölkerungsschichten vernichtende Kriegsökonomie kennzeichnet, wird die Frage nach möglichen Lösungsansätzen immer wichtiger
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Das nordafrikanische Mauretanien hat einen neuen Präsidenten. Als erster mauretanischer Präsident ist Sidi Ould Cheikh Abdellahi durch demokratische Wahlen in sein Amt gelangt. Nach dem ersten Wahlgang am 11. März hatte keiner der 19 Kandidaten die nötige Mehrheit erhalten. Darum war es zu einer Stichwahl zwischen dem früheren Finanzminister Abdellahi und dem Oppositionellen Achmed Ould Daddah gekommen, die Abdellahi mit knapp 53% zu 47% für sich entschied. Es war die erste freie Präsidentenwahl seit der Unabhängigkeit Mauretaniens von Frankreich im Jahr 1960. Trotzdem war die Wahlbeteiligung mit geschätzten 70% im ersten und 67 % im zweiten Wahlgang unter den Erwartungen geblieben. Von den 3,1 Millionen Einwohnern waren rund 1,1 Millionen wahlberechtigt. Nach Einschätzungen von Wahlbeobachtern verlief die Wahl weitestgehend friedlich und korrekt.
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Fast sechs Jahrzehnte hat Deutschland einen stetigen Anstieg seines Wohlstands erlebt; dieser Wohlfahrtszuwachs ist weiten Teilen der Bevölkerung zugute gekommen. Mehr als zwei Jahrzehnte wurde die deutsche Wirtschaftsordnung der Sozialen Marktwirtschaft weltweit bewundert, mitunter sogar gefürchtet. Bis in die späten 80er Jahre hinein war Deutschlands Misery-Index, der Arbeits-losen-und Inflationszahlen aufsummiert und so einen einfachen Maßstab für eine unerwünschte Wirtschaftsentwicklung abgibt, stets unter den niedrigsten in der industrialisierten Welt zu finden.
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Friedrich Nietzsche entwirft im Zuge seiner Philosophie und in der Auseinandersetzung mit den politischen Verhältnissen des Deutschen Reiches seiner Zeit in seinem Bild von einem Idealstaat ein politisches Gebilde, dessen Sinn und Zweck es ist, Kunst und Kultur zu erschaffen. Der politische Staat nimmt dabei also eher die Rolle einer notwendigen Rahmenvoraussetzung oder -umgebung ein. Denn er fordert so viel Kultur wie möglich und so wenig Staat wie nötig. Alles wird der Aufgabe der Kulturschöpfung und -bewahrung untergeordnet, um eine reine Kultur zu formen, die nicht durch einen egoistischen Willen Einzelner, welche nicht an der Kultur interessiert und auch nicht zu ihrer Schöpfung in der Lage sind, getrübt ist. Individuelle Bedürfnisse der Bürger, eventuelle Machtbestrebungen der Herrschenden oder rechtliche Sicherheit des Einzelnen dürfen nicht der Kultur vorgezogen werden.
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„Hören wir noch nichts von dem Lärm der Todtengräbe, welche Gott begraben? Riechen wir noch nichts von der göttlichen Verwesung? – auch Götter verwesen! Gott ist todt! Gott bleibt todt! Und wir haben ihn getödtet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder? Das Heiligste und Mächtigste, was die Welt bisher besass, es ist unter unseren Messern verblutet.“ Diese Passage aus Die fröhliche Wissenschaft gehört wohl mit zu den bekanntesten Stellen aus den Werken Friedrich Nietzsches, der wie kaum ein anderer Philosoph auf unterschiedlichste Art und Weise interpretiert wurde.
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Als Konrad Adenauer am 20. September 1949 an das Redepult im Bundestag trat, um das Programm der Bundesregierung vorzustellen, war dies in vielerlei Hinsicht eine Premiere, allerdings eine in durchaus traditionellem Umfeld. Adenauer war erst fünf Tage zuvor zum ersten Bundeskanzler der noch jungen Bundesrepublik Deutschland gewählt worden und wandte sich nun mit seiner Großen Regierungserklärung an einen Bundestag, der zwar gerade erst entstanden war, dessen Mitglieder aber in überwiegender Zahl parlamentarische Erfahrung aus der Weimarer Republik mitbrachten. Die Öffentlichkeit setzte große Hoffnung in den Neuanfang und wollte wissen, wie die Bundesregierung die allseits schwierige Situation bewältigen, die allfälligen Probleme anzugehen gedachte. lesen |
Mit dem Ende des Ost-West-Konflikts übernahm die NATO weitreichende neue Aufgaben. Dazu zählen die Gründung von Sicherheitspartnerschaften mit demokratischen Staaten in ganz Europa, im Kaukasus und in Zentralasien sowie das Engagement in regionalen und ethnischen Konflikten, wie im früheren Jugoslawien und in der ehemaligen Sowjetunion. Ihre Hauptaufgabe blieb weiterhin die Gewährleistung von Frieden und Sicherheit in ihren Mitgliedsstaaten durch politische und militärische Mittel. lesen |
Am 30.Juli 2006 fanden in der Demokratischen Republik Kongo die ersten freien Präsidentschafts- und Parlamentswahlen seit 45 Jahren statt. Nicht nur die Kongolesen, sondern auch der Rest der Welt, insbesondere der demokratische Westen, verfolgte diese Wahlen mit Spannung und knüpfte, beziehungsweise knüpft, hohe Erwartungen an diesen politischen Wechsel. Nach jahrzehntelang andauernder Diktatur und zahlreichen Staatskrisen scheint es nun, als könne man im Kongo endlich eine friedliche und dauerhafte demokratische Regierung etablieren. lesen |
Der ''Fall Daschner'' wurde in ganz Deutschland sehr kontrovers diskutiert. Der damalige Polizeivizepräsident von Frankfurt, Wolfgang Daschner, hatte dem bereits inhaftierten Magnus Gräfgen, der gestanden hatte, den elfjährigen Jakob von Metzler entführt zu haben, ''Schmerzen'' androhen lassen. Es bestanden nachhaltige Gründe für die Annahme, der Junge befinde sich in einer wahrscheinlich lebensbedrohlichen Situation. Daschner wollte durch Folter Informationen zum Aufenthaltsort des Jungen erlangen, um diesen möglichst schnell finden und ihm somit das Leben retten zu können. Dass Jakob von Metzler schon vor dessen Festnahme von Gräfgen ermordet worden war, wusste die Polizei nicht. Vielmehr schienen die Chancen, das Kind rechtzeitig zu finden, im Falle einer schnellen Aussage des Entführers sehr gut zu stehen. lesen |
66 Tage nach den mexikanischen Präsidentschaftswahlen vom 2. Juli ist es amtlich: Felipe Calderon ist neuer Präsident Mexikos. Lange hatte es gedauert bis das Wahlgericht den Sieg des Konservativen nach langwieriger Nachzählung schließlich offiziell bestätigte. Calderons Gegner bei den Präsidentschaftswahlen, der sozialistische Ex-Bürgermeister von Mexiko-Stadt, Andrés Manuel López Obrador, von der Partei der demokratischen Revolution (PRD), erkennt den Wahlsieg Calderons indessen nicht an, trotz Nachzählung durch die Wahlbehörde und einstimmigen Urteils der Bundeswahlrichter. lesen |
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 09. März 2010 um 02:04 Uhr |
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