|
Idealismus
Idealistische Theorien gehen von einem theoretischen Idealbild der Wirklichkeit aus. In der Regel konzipieren sie einen Staat von Grund auf neu, anstatt (wie beispielsweise der politische Realismus) die Wirklichkeit anzuerkennen und damit umzugehen. Sie versuchen die Wirklichkeit dem konzipierten Idealbild anzupassen. Das Konzept einer Polis von Platon beispielsweise ist idealistisch, da sie auf seiner persönlichen Logik und Notwendigkeit beruht. Der Realismus jedoch versucht nicht die Wirklichkeit in ein subjektives Bild zu verdrehen, sondern mit den bestehenden Elementen umzugehen. Realistische Theorien akzeptieren die Realität daher eher, als dies idealistische Theorien tun. Auch das Höhlengleichnis von Platon kann als Idealismus verstanden werden. Das Bild der Realität wird zwar wie im Realismus vereinfacht (reduktionistisch) dargestellt, jedoch bietet es einen subjektiven Lösungsansatz an, anstatt nur die Handlungsmöglichkeiten in einem starren System aufzuzeigen.
Neoidealismus
Internationale Kooperation funktioniert über Regime, die aus einer frei vereinbarten Zusammenarbeit zwischen staatlichen und zivilen Akteuren besteht. (Bsp.: Staat und Industrie gegen Arbeitslosigkeit - 'Pakt für Arbeit' der Regierung Schröder)
|