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Regime sind internationale Institutionen, die sich durch Dauerhaftigkeit, Ordnung und Sanktion auszeichnen. Sie beziehen sich ausschließlich auf ein spezielles Politikfeld, wie beispielsweise die Nichtverbreitung von Atomwaffen und die zivile, wie friedliche Nutzung von Atomenergie. Durch das Regime wird die Kommunikation, und damit die Reaktionsfähigkeit des Regimes, zwischen den teilnehmenden Akteuren beschleunigt. Ähnliche Werte der Akteure in dem betreffenden Politikfeld, für das ein Regime eingerichtet werden soll, beschleunigen die Bildung des Regimes. Ebenso eine Wirkung kann der Druck durch einen Hegemon sein. Dieser Hegemon bietet jedoch nur so lange anderen Akteuren Vorteile an, um sich an dem betreffenden Regime zu beteiligen, bis er dadurch mangels eigener Vorteile von einem anderen in seiner Position als Hegemon abgelöst wird. Die kooperation in Form der Bildung von Regimen soll der Selbsthilfe entgegenwirken. Die Institutionen haben speziell in der Regimetheorie eine entscheidende Bedeutung. Sie regeln das Verhalten zwischen den einzelnen Akteuren, reduzieren das Sicherheitsdilemma und bringen einen gewissen Grad an Ordnung in eine anarchische Welt. Aufbau eines Regimes: Prinzipien - Der Status Quo wird festgestellt (Zustandsbeschreibung) Normen - Leitfaden außerhalb der festgelegten Verhaltensweisen der Akteure eines Regimes Regeln - Konkrete Handlungsvorgaben für die Akteure Prozeduren - Bürokratische Abläufe zur Anpassung des Regimes an neue Umweltbedingungen des Regimes
Ansätze 'am Staat vorbei': - Transnationalismus (mächtiges Kommunikationsgeflecht) - Linkage (Zivile Bindeglieder zwischen den Staaten) - Weltgesellschaft (Zivile Transaktionen ohne Notwendigkeit der Staaten) - Weltordnungsschule (Beispiel: Völkerrecht steht vor dem Staat)
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