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Durch eine etablierte Theorie kann politisches Handeln ermöglicht oder erklärt werden. Der Theoretiker zielt dabei auf Notwendigkeit und Realisierbarkeit des behandelten Themas ab.
Deduktive Methode: Ein universelles Gesetz (Axiom) wird mit Antezendenzbedingungen in Zusammenhang gebracht und daraus eine Theorie abgeleitet [Beispiel: 'Meine Oma macht guten Apfelkuchen.' - 'Meine Oma ist eine Frau.' = 'Alle Frauen machen guten Apfelkuchen.']
Induktive Methode: Aus einem konkreten Ereignis wird eine Theorie abgeleitet. [Beispiel: 'Deutschland und Frankreich sind Demokratien mit friedlichen Außenpolitiken.' = Demokratien verfolgen in der Regel eine friedliche Außenpolitik.']
Empirische Methode: Diverse Prämissen legen eine Hypothese nahe. Wird diese Hypothese verifiziert, wird diese zu einer Theorie, [Beispiel: 'Bäume produzieren Sauerstoff und Menschen brauchen Sauerstoff zum Leben.' - Je weniger Bäume da sind, desto schlechter geht es der menschlichen Gesundheit.' - Hypothese verifizierende, empirische Prüfung - Hypothese wird zur Theorie]
Normative Methode: Persönliche Werte des Wissenschaftlers werden durch überzeugende Argumente zur Theorie. [Beispiel: 'Ich will eine friedliche Welt.' - 'Krieg gefährdet dein eigenes Leben und das deiner Familie.' = 'Je weniger Krieg es gibt, desto beschützter ist dein Leben und das anderer.' ]
Analytische Methode: Einzelne Variablen werden erkannt und in Zusammenhang gebracht. Dieser Zusammenhang wird in eine Zeit-Masse-Skala eingebunden. Folglich ist das Internationale System eine sinnvolle Summe der Teile.
Funktion: Theorien sollen einen Status Quo beschreiben, den politischen Outcome erklären und soweit möglich, eine Vorhersage treffen.
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