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Soziologisch - Das Wahlverhalten hängt hier stark von der vorherrschenden Meinung im eigenen sozialen Milieu ab und ist daher ein Phänomen eines Gruppenverhaltens. Individuell - Das Wahlverhalten hängt hierbei vordergründig von der psychologischen Bindung an eine Partei ab. Rational Choice - Hier sucht der Wähler den maximalen Nutzen für sich, bzw. seine Familie oder sog. Peergroup. Die Bezeichnung von sog. Wechselwählern trifft auf diese Gruppe von Wählern am ehesten zu.
Wahlentscheidungen - Wenn man davon ausgeht, dass die vordergründig die Interessen der Gruppe von Wählern durch die Politiker behandelt werden, die entscheidend für den Ausgang der Wahl sind, erklärt sich hohe Arbeitslosigkeit unter anderem dadurch, dass der Wahlprogrammpunkt 'Arbeit' nicht im Vordergrund steht, da die Präferenzen der entscheidenden Wählergruppe z.B. Sicherheit ist. Wenn also z.B. 90.000 Arbeiter nach Kriterien der staatlichen Sichereit wählen und 10.000 Arbeitslose nach dem Kriterium Arbeit, entscheidet das Thema Sicherheit die Wahl. Folglich wird politisch zu wenig gegen Arbeitslosigkeit getan, weil es zu wenig Arbeitslose gibt, die ihr Anliegen daher nicht mit einer demokratischen Mehrheit durchsetzen können.
Soziale Grundkonflikte: 1) Stadt - Land 2) Arbeiter - Akademiker 3) Kirche - Atheisten 4) Zentrum - Rand
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